Fasten - weshalb mir der bewusste Verzicht auf feste Nahrung hilft

Ich faste seit einigen Jahren regelmässig. Für mich, das klare Heilmittel Nummer 1. Doch weshalb verzichte ich zweimal pro Jahr auf feste Nahrung und wie und was hat sich in meinem Körper über die Jahre verändert? Zudem erfährt ihr hier alles zu meiner Biotta Wellness Woche https://biotta.ch/de/, die ich letzte Woche durchgeführt habe.


Der Frühling ist der perfekte Zeitpunkt für eine Detox Kur. Dieses Jahr entscheide ich mich für eine Biotta Wellness Woche. Andere Jahre machte ich basisches Heilfasten oder einzelne Safttage. Nach Bedarf mache ich auch mal das Intermittierende Fasten. Angefangen hat alles mit einer Krankheit, dem Pfeifferschen Drüsenfieber, mit dem ich einige Jahre (ja JAHRE!) zu kämpfen hatte. Das einzige was mir beim Gesund werden geholfen hat, war eine strikte Ernährungsumstellung und regelmässige Fastenkuren. Fastenkuren helfen den Körper zu reseten und ihm eine Auszeit zugeben. Der Körper ist eine wahres Wunderwerk und alle Organe arbeiten 24h lang ununterbrochen. Deshalb ist es wichtig, dem Körper Zwischendurch eine Pause zu gönnen.

Die Gegner unter euch mögen nun sagen, dass dies gar nicht nötig sei, denn der Körper ist so konzipiert, dass er sich selber reinigt. Richtig. Aber. In der heutigen Zeit und bei unserer Ernährung, wo vieles industrialisiert ist, Brote und Fertigprodukte sind mit zu viel Gluten angereichert und wir zu viel Milchprodukte und Zucker essen, kommt der Körper gar nicht mehr nach mit der Eigenregenerierung. Der Darm leidet darunter und ist verklebt und überlastet. Dort entstehen dann viele Krankheiten, Allergien etc..

Mein oberstes Ziel in den Fastenkuren war es daher immer, gesund zu werden. Heute faste ich regelmässig um gesund zu bleiben.

Bei jeder Fastenkur kommen verschiedene Themen hoch, die verarbeitet werden wollen. Das eine Mal reagiert der physische Körper, man hat Kopfschmerzen, irgendwelche unerklärlichen Schmerzen irgendwo am Körper, man ist schlapp und müde. Ein ander Mal spürt man die Emotionen oder der mentale Köper. Ich finde es immer wieder spannend zu beobachten, was alles hochkommt. Ich beobachte mich in dieser Zeit selber sehr genau, achte darauf welche Themen aktuell sind und gebe ihm genügend Zeit das was hoch kommt zu verarbeiten. Ich urteile nicht darüber und lasse alles zu was kommt.







Erfahrungsbericht Biotta Wellness Woche


Wie man weiss, sind die Vorbereitungstage relevant. Am Tag zuvor noch zuviele Kohlanhydrate oder Zucker essen liegt nicht drin. Je besser man abbaut, desto leichter fällt einem den Einstieg.


Vorbereitungstag - Easy done..

..obwohl mich die Kopfschmerzen schon ein wenig plagen. Was soll ich machen, da muss ich jetzt durch. Während des Fastens erscheinen ganz unterschiedliche Symptome. Meine Erfahrung ist, dass der Körper dort reagiert, wo bereits eine Schwachstelle besteht. Dies kann sich im Körper, in der Psyche oder auf mentaler Basis zeigen. In meinen vergangenen Fastenkuren habe ich schon alle Ebenen erlebt. Heute fängt es gleich mit Kopfschmerzen an, also darf ich wieder mal an meinem physischen Körper arbeiten. Auf jeden Fall macht es in meinen Augen, nach den letzten zwei Monaten mit zu viel Kaffee, Pasta und Pizza durchaus Sinn, wenn der Körper rebelliert. Ich bin gespannt auf Morgen.


Der 1. Tag

Sozusagen der 1. Tag. Zumindest der 1. Tag ohne feste Nahrung. Der Bauch knurrte zwar um 11 Uhr, aber das tut er so oder so immer um diese Uhrzeit. Ich war heute im Büro und war so durch die Arbeit abgelenkt. Arbeit ist somit ein ganz gutes Mittel um nicht zu viel darüber nachzudenken, dass es nichts zu essen gibt. Gegen Abend habe ich schon sehr hunger und freue mich, über eine warme Tomatensuppe mit frischen Kräuter. Der erste Tag ist geschafft, ich fühle mich erschöpft, aber gut.


Der 2. Tag

Heute morgen haben mich Nierenschmerzen geplagt. Da ich dies von früheren Kuren ebenfalls schon kenne, macht es mir keine Angst. Einfach viel trinken und die Schmerzen verschwinden wieder von ganz alleine. Dies war dann auch so. Bis zum Mittag waren die Schmerzen verschwunden. Ansonsten fühle ich mich heute gut, habe keinen Hunger und auch sonst "noch" keine Fastensymptome. Die Tomatensuppe mit frischen Kräutern war heute mein Highlight ;)


Der 3. Tag

Die Hälfte bald geschafft und doch soll der 3. Tag der schwierigste sein. Erstaunlicherweise geht es mir sehr gut. Ich besuchte meine wöchentliche 2h Yogaklasse und hatte genügend Energie für anspruchsvolle Asanas.


Der 4. Tag

Heute steht ein Event an. Ich bin von morgens früh bis abends spät beschäftigt, mit den Vorbereitungen. Noch immer darf ich nichts essen, obwohl so viel leckeres Gemüse und Früchte vor mir liegt, das ich verarbeiten muss. Aber ich halte durch, schliesslich ist es der zweitletzte Tag. Was ich feststelle. Wenn ich mit Arbeit abgelenkt bin, vergesse ich fast, dass ich am Fasten bin. Zwischendurch meldet sich zwar mein Magen, aber da trinke ich einfach ein kleiner Schluck Biotta Wellness.


Der 5. Tag

Mit knurrendem Magen erwache ich heute. Ich kann es mir nicht erklären, weshalb mich heute Morgen einen solchen Hunger plagt. Vielleicht, weil ich gestern Abend auf all die leckeren Griechischen Leckereien verzichten musste. Noch einen Tag durchhalten. Das sollte doch zu schaffen sein. Und es zeigt mir wieder, man weiss nie was kommt. Einfach alles so akzeptieren, wie es ist, dann kommt alles gut.


Der 6. Tag - Meine Geschmacksnerven..

.. sind am explodieren. Dieser Effekt habe ich jedesmal. Meine Geschmacksnerven sind so sensibilisiert, dass ich alles unglaublich intensiv wahrnehme. Ich freue mich auf den ersten Kaffee nach dieser Woche. Wobei ich in Zukunft wieder bewusster Kaffee trinken möchte und ihn dann umso mehr geniessen zu können. Auch das Thema Zucker ist mir wieder mal vor Augen geführt worden. Obwohl ich sehr bewusst esse, bei Schokolade kenne ich dann doch keine Grenzen und ich nasche sehr gerne Zwischendurch. Dies möchte ich in Zukunft ebenfalls wieder reduzieren.


Fazit: Die Woche war für mich ein voller Erfolg. Ich habe mich die ganzen Safttage super wohl gefühlt, hatte immer genügend Energie und mein Körper hatte Zeit sich zu entgiften. Die Entgiftung im physischen Körper habe ich in dieser Woche besonders gespürt. Es geht nicht darum abzunehmen, aber alles was nicht mehr dazugehören will, konnte mein Körper loslassen. Ich mache aufjedenfall im Herbst nochmals eine Wellness Woche.


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